EMACROSS

Das Projekt EMACROSS (Emergency and Acute Care for Respiratory Diseases beyond Sectoral Separation) untersucht die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit respiratorischen Erkrankungen in Notaufnahmen.

Teilnehmer in EMACROSS sind Patientinnen und Patienten, die sich in einer der an EMANet beteiligten Berliner Notaufnahmen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung vorstellen. 

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EMACROSS

EMACROSS untersucht die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit respiratorischen Erkrankungen – zum Beispiel akuten Infektionen der Atemwege – die in Notaufnahmen behandelt werden. Häufig können Patientinnen und Patienten mit Beschwerden der Atemwege dort ambulant versorgt werden. In schwerwiegenderen Fällen kann eine stationäre Behandlung notwendig sein.

Teilnehmer in EMACROSS sind Patientinnen und Patienten mit respiratorischen Symptomen (wie z.B. Husten, Atemnot), die sich in einer der teilnehmenden Berliner Notaufnahmen vorstellen.

EMACROSS verwendet einen Mixed-methods-Forschungsansatz mit:

  1. Primärdatenerhebung mittels quantitativem Fragebogen in einer prospektiven Kohorte
    - t0: Notaufnahmebehandlung,
    - t1: 3-Monats-follow-up-Befragung,
  2. qualitativen leitfadengestützten Interviews mit einem Subsample von
    - 15-20 Patientinnen/Patienten
  3. sowie Experteninterviews mit
    - 15-20 Hausärztinnen/Hausärzten,
  4. interdisziplinären Fokusgruppeninterviews mit Leistungserbringern.

Ergänzend werden Daten des Krankenhausinformationssystems (KIS) und Sekundärdaten (Krankenkassendaten) ausgewertet.

Ziel der Studie

Ziel ist die Beschreibung der im Fokus stehenden Patientengruppe (u.a. hinsichtlich ihrer klinischen, demografischen und psychosozialen Charakteristika sowie hinsichtlich ihrer Motivationen und Erwartungen), Identifikation von Einflussfaktoren auf die Inanspruchnahme von Notaufnahmen und weitergehender Versorgung, Erhebung von Primär- und Sekundärdaten zum Versorgungsprozess.

Ansprechpartner

  • Dr. Felix Holzinger, Facharzt für Allgemeinmedizin, MPH, Institut für Allgemeinmedizin
  • Sarah Oslislo, B. Sc., MPH, Institut für Allgemeinmedizin